Neuigkeiten

Hier finden Sie meine Einladungen zu aktuellen Produktionen.
Ich freue mich auf Ihr Kommen!

GSCHISTI GSCHASTI!

Gschisti Gschasti!

Ein musikalisches Comedy-Abenteuer der kleinen Frau mit der großen Stimme
über Wiener Typen, Wiener Lieder, Wiener Schmäh
(auch für Deutsche geeignet)

Stellen Sie sich vor, Sie kaufen sich Karten für das neueste Programm von Claudia Rohnefeld.

Stellen Sie sich vor, Sie freuen sich schon auf den Abend, auf die neuesten Songs, auf den Schmäh und auf die unfassbaren, akrobatischen Einlagen von Claudia Rohnefeld. (Ok, beim Kopfstand hört die Akrobatik auch schon wieder auf, aber man kann nicht alles haben…)

Stellen Sie sich vor, sie sitzen im Zuschauerraum, das Licht geht aus, und los geht’s!

Und dann passiert es!

Ihre Geburt war schon eine riesige Aufregung, denn sie war ja damals schon sehr klein!
Oder wie der schöne Unfall-Chirurg lieber ihren Finger zugenäht hat, als sich um den Mann mit dem Kopfschuss im Nachbarzimmer zu kümmern, na das war ein Tamtam!
Überhaupt wird ja immer in ihrem Leben ein Gschisti um Alles gemacht – und ein Gschasti auch – aber jetzt hamma ein richtiges Gschisti Gschasti! Denn Claudia Rohnefeld ist weg! Verschwunden!

Und jetzt?
Wenn Sie sich das nicht vorstellen können, dann schauen Sie sich das an!

White Rabbit Red Rabbit

Keine Probe, kein Regisseur, ein/e neue/r Schauspieler/in an jedem Abend und das Skript wartet in einem verschlossenen Umschlag auf der Bühne. Das international renommierte White Rabbit Red Rabbit des iranischen Autors Nassim Soleimanpour, ist ein kühnes Experiment und ein starker Beweis für die transgressive und transformative Kraft des Theaters.

Nachdem ihm verboten war, sein Heimatland Iran zu verlassen, schrieb Soleimanpour ein Theaterstück, das die Welt an seiner Stelle bereisen sollte. Das Publikum geht mit jedem/r neuen Schauspieler/in auf eine Reise ins Unbekannte; entdeckt sehr Persönliches und auch Tiefgründiges, erfährt die Grenzen von Freiheit und letztlich wo Theater uns hinführen kann.

Seit seiner beiden Premieren im Jahr 2011 auf dem Edinburgh Fringe- und dem Summerworks Festival wurde White Rabbit Red Rabbit in über 20 Sprachen übersetzt und mehr als 1000 Mal weltweit aufgeführt, darunter von einigen der größten Namen aus Theater und Film, wie John Hurt, Whoopi Goldberg, Nathan Lane, Stephen Rea, Sinéad Cusack, Marcus Brigstocke und Filmregisseur Ken Loach.

wean hean – Das Wienerliedfestival

OHRAL W – SEKS IN WIEN

Mit:
Tini Kainrath
Chris Pichler
Claudia Rohnefeld
Tommy Hojsa
Roland Sulzer

Idee & Konzept: Herbert Zotti

Immer wieder bringen wir auch Tagesaktualitäten zur Strecke. Hier geht’s aber um mehr – um einen Beitrag zur Wertediskussion. Die zur Aufführung gelangenden sogenannten Hurenlieder und andere musikalische, wie auch literarische Ausdrucksformen menschlicher Elementarbedürfnisse sind vorwiegend für Fachpublikum gedacht. Andere dürfen auch kommen. Aber: Wer Kondome für reine Geschmackssache hält, ist hier schlicht fehl am Platz. Wir sind ja schließlich kein Gürtelkino! Weite, Formenvielfalt und Nachhaltigkeit stehen im Mittelpunkt unserer Betrachtungen zur Freizügigkeit alter Gunst- und Gewerbeformen. Alle unsere KünstlerInnen sind älter als 18 Jahre! Teilweise erheblich.

Simpl-Revue „Im freien Fall“

Losgelöst von allen Sorgen schweben wir über die wunderschöne Insel der Seligen. Plötzlich steigt die Geschwindigkeit. Wir kippen in die Vertikale. Der Gemüseacker kommt rasend auf uns zu. Flügel aus Wachs? Wir hätten es ahnen können. Der Kluge lernt aus dem Schaden anderer, nicht aus dem eigenen. Aus dem schönen Traum des Fliegens wird der absolute Albtraum. Es fliegt uns alles um die Ohren:
Kurz und Kern, Sobotka und Doskozil, Häupl und Ludwig, Strache und Hofer, van der Bellen mit Kopftuch und Zigarette, Trump und Terroristen, 72 Jungfrauen und 99 Luftballons, die Mindestpension, der 50-fach Jackpot im Lotto, die Paketzustellung, der ORF, OE 24, jede Menge Gratiszeitungen, die Wiener Linien im Buch der Rekorde: Panne auf der U1, U2, U3, U4 und U6, Dancing Stars mit Z-Promis, die Warteschlangen auf der Post, die Zentralmatura, 8 Stunden Wartezeit in der Notaufnahme und Ärzte am Existenzminimum.
Endlich sind alle Gedanken frei, weil wir nichts mehr im Schädel haben.

Erleichtert wachen wir auf. Es war doch nur eine Simpl-Revue. Selig schweben wir nach Hause, zurück auf die Insel.

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